Kathi | Über

 

Dieser Blog existiert in erster Linie als ironische Betrachtung seines eigenen Genres, denn damit kann ich die ganzen narzisstischen Links auf meine Instagram-Fotos und die selbstbezogenen Texte rechtfertigen, eh klar.

Begonnen hat das alles als eine Möglichkeit, meinen kleinen Auswanderungsweg nach Unten Drunter ein bisschen mit dem Rest der Welt zu teilen. Ich wäre doch ein Unmensch, würde ich meine Erlebnisse  der Allgemeinheit vorenthalten wollen. Aber auch sonst fällt mir ja immer wieder irgendwas ein, wie beispielsweise jetzt gerade, in keiner bestimmten Reihenfolge: wie herrlich oft Menschen sind; Reisen, Heimatbegriffe, Sprache, Biobauernmärkte; wäre ein Biss dieser Spinne unter meinem Waschbecken Kategorie Wespenstich oder eher doch Fleischverfaulen bei lebendigem Leib; Hadern mit der Idee des Postkolonialismus und das ist gut so; Bruce Springsteen; und die Suche nach dem heiligen Gral gutem Schwarzbrot jenseits der österreichischen Staatsgrenze. Gar nicht so einfach, letztere, sag ich nur. Gar nicht so einfach.

Und zweitens gibts hier auch ein paar freie Verse und Geschichten zu finden, einen kleinen Bruchteil der literarischen, poetischen und anderen Gedankenspinnereien frisch aus meinem Hirn. Naja, nicht immer frisch. Meistens schon ein bissl gereift auf meinem Laptop oder ganz klassisch in meinem Notizbuch oder aber Patti-Smith-mäßig auf irgendeiner Serviette oder sonst einem Papierl. Die besten Sachen fallen einem halt oft an Orten mit Servietten ein. Was davon an die Öffentlichkeit darf, oder muss, wird natürlich sorgfältig kuratiert und auch nicht weiter angepriesen, denn irgendwie zieht man sich bei sowas doch immer die Seele nacktert aus und stellt sie in ein beleuchtetes Schaufenster. Daher gibts kaum Erklärungen zu den einzelnen Texten, aber der geschätzte Leser kann sich gern jederzeit mit Fragen und Interpretationsvorschlägen an mich wenden! Persons attempting to find a plot werden auf jeden Fall nicht erschossen, so hardcore wie Mark Twain bin ich noch nicht.

Zu guter Letzt: dieser Blog ist, falls der werte Leser das jetzt kurz verpasst hat, großteils auf Deutsch verfasst, soweit meinem sprachverliebten Hirn möglich. Nachdem ich meine geliebte, will nicht sagen wohlklingende, aber halt linguistisch interessante Muttersprache in diesen englischlastigen Jahren ein bisschen vernachlässige, hat sie sich eine kleine blogförmige Liebeserklärung mehr als verdient.

Also, viel Vergnügen und ich freue mich über jeden Kommentar, jede Anregung, jede Aufregung, jede Kontaktaufnahme welcher Art auch immer. Empfange auch Brieftauben.

niniventure

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