P. Sherman, 42 Wallaby Way …

Es ist April!

Liebe friends, es ist endlich April, mein Lieblingsmonat, wie man vielleicht weiß. In Österreich sollten jetzt eigentlich schon die ersten Buschwindröschen zum Vorschein kommen, aber wenn man jüngsten Meldungen trauen kann, müssen sich die wohl erst durch eine dicke Schneeschicht kämpfen. So ist er halt, der April, so muss er sein. Hier herunten fallen mittlerweile die Blätter von den Bäumen und es herrscht schon ein wenig sweater weather. Ich tu einfach so, als würde ich all das nicht bemerken.

Für alle, die ein wenig Sonne gut gebrauchen könnten, hier kommt ein kleiner Post über unseren Trip nach Sydney im Februar!

Australien ist ein großes Land. Wissen wir ja schon. Von Melbourne würde man mit dem Auto ungefähr 8,5 Stunden nach Sydney brauchen. Mit dem Flugzeug 1,5. Fiona und ich aber hatten beschlossen, in alter europäischer Manier, mit dem Zug zu fahren. 11 Stunden Nachtzug später waren wir auch schon da. Dieses Land braucht eindeutig einen Railjet. Oder überhaupt eine Zugfahrkultur, echt jetzt! Da war ja der Bummelzug schneller, mit dem ich mit der Oma immer von Purgstall an der Erlauf nach Scheibbs zum Entenfüttern gefahren bin. Tu felix Europa!

Das Beste am Zugfahren war in unserem Fall die Tatsache, dass wir bereits seeehr früh und mitten in Sydney ankamen. Wir verstauten unsere Taschen am Bahnhof in einem Schließfach und gönnten uns erst einmal ein Frühstück vor dem Queen Victoria Building, einem der schönsten Einkaufszentren überhaupt, Europark nix dagegen.

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Danach nahmen wir an einer I’m Free Tour Teil, die uns kreuz und quer durch die Stadt führte. Falls irgendwer demnächst nach Sydney kommt, diese Touren sind absolut zu empfehlen. Unser Tourguide hatte es echt drauf und das sage ich nicht nur, weil ich mich mit ihrer pastelllila Haarfarbe so gut identifizieren hab können!

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Wir marschierten durch das bereits erwähnte Queen Victoria Building, die Innenstadt, runter zu Opernhaus und Brücke und in den ältesten Stadtteil, The Rocks, dessen Geschichte fast bis zur Gründung der Kolonie 1788 zurückreicht. Quasi uuuuuralt, fast so alt wie das Haus, in dem ich aufgewachsen bin, nur mit wesentlich mehr Strafgefangenen und Prostituierten halt und so.

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Unser Airbnb Quartier in Sydney war diesmal kein Kloster. Stattdessen nächtigten wir bei einem netten, sagen wir, Althippie in Bondi, der mit seiner Familie ein kleines erdgeschossiges Zimmer in seiner, sagen wir, Hippievilla vermietet. Hier trafen wir im Bad die im anderen Post kurz erwähnte Spinne, einen Huntsman, der brav das Klo bewachte. Am nächsten Morgen war er auch schon wieder verschwunden.

Harbour Bridge

The Rocks

Wir verbrachten den Nachmittag am Bondi Beach und besuchten am Abend eine Ausstellung turned Party in der National Gallery of New South Wales, zwecks der Kultur. Danach krachten wir in unser Hippiebett.

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Am nächsten Morgen waren wir schon früh wieder auf den Socken um mit der Fähre nach Manly zu fahren, einem Stadtteil von Sydney mit einem lässigen Strand und chilligen Bewohnern. Wir verbrachten dort ein paar faule Strandstunden. Dann gings auch schon wieder Richtung Bahnhof für die Zugfahrt nach Melbourne mit gefühlten 5 km/h. Aber der Blick aus dem Zugfenster in die sternenklare Nacht, der war meiner Meinung nach schon eine gewisse Entschädigung.

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An dieser Stelle ein großes, fettes DANKE an die Fiona für die Planungsskillz, die Fotos und generell eh eigentlich alles. Fionas sind super. Jeder sollte eine haben!

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Stay tuned für eine Liste an tollen Dingen, die man in Melbourne so unternehmen kann im nächsten Post und FROHE OSTERN!

P.S.: Ich habe die Bilder nicht beschriftet, da WordPress irgendwie heut einen schlechte Tag hat und mir immer das Layout durcheinanderschmeißt. Bitte einfach fragen, was was ist, wenns unklar ist. Danke!

2 Gedanken zu „P. Sherman, 42 Wallaby Way …

  1. Pingback: P. Sherman, 42 Wallaby Way … | der panierte passierschein

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