Was ich 2014 so gemacht hab!

Um den Jahreswechsel zu feiern hab ich mir heuer etwas ganz Originelles ausgedacht: einen Rückblick auf 2014, wunderbares Jahr des Pferdes, das es so richtig in sich hatte!

Höre ich da ein vor Ironie triefendes langsames Klatschen in der Menge? Ich möchte anmerken, dass noch vor Ende der ersten Jännerwoche des neuen Jahres Bilanz über das alte Jahr zu ziehen doch wirklich nur was für Angeber und andere Hotshots ist, die es womöglich auch noch schaffen, die richtige Mülltonne am Vorabend des Abholtages vor die Tür zu stellen oder die tatsächlich 10 Minuten zu früh zu Terminen erscheinen und nicht 50 Minuten zu spät. So ein Durchgeplanter bin ich nicht, falls das zur Frage stünde, und zudem war das Jahr 2014 für mich um einige Stunden kürzer als für andere, wie soll man da pünktlich mit irgendetwas fertig werden?

Alsdann! Ich präsentiere hiermit stolz meinen kleinen Jahresrückblick und die guten Vorsätze fürs neue Jahr, nicht komplett, aber komplett mit guten Lyrics und anderen wohlklingenden Weisheiten zur Weltverbesserung.

Fazit 2014: You can’t always get what you want, but if you try sometimes, you just might find you get what you need.
2014 war insofern interessant, da ich eigentlich nicht erwartet habe, einen so großen Teil davon in Österreich zu verbringen. Mir war schon klar, dass ein Visum für Australien nicht ausgestellt werden würde wie meine zahlreichen Parkstrafen – quasi, ich nur schnell zum DM und was von der Apotheke holen und schon hab ich den Wisch. Trotzdem hat die Auswanderung dann etwas später und unter eher fleckerlteppichartigen Umständen stattgefunden als angenommen, wie meine treuen Leser wissen. Da ich jemand bin, der nur begrenzt an Zufälle glaubt, habe ich diese Verspätung mittlerweile schon gut verarbeitet. Im Endeffekt hat sie mir nicht nur die Gelegenheit verschafft, noch ein paar Monate am leiwandsten Arbeitsplatz der Welt dranzuhängen, sondern mir auch Zeit geschenkt mit leiwanden Menschen an leiwanden Orten. Leiwand. (So, jetzt hätt ichs.)

Ich war ausgiebig daheim im Waldviertel, zwischen meinen Fichten und Pferden, hab Freunde wiedergesehen aus allen Ecken der Welt von Schottland bis den USA,  aber östlich herum, war in genialen europäischen Städten von Welt – München, Kopenhagen, Malmö, Langenlois. War am Gardasee, auf der Donau in bester Gesellschaft bei halsbrecherischem Tempo, auf dem Untersberg, bei den Stones. Dann endlich in Australien in meinem zweiten Sommer, dann in Bali, dieser herrlichen Reizüberflutung, der ich fast noch einen Post widmen sollte. Mir fällt schwer zu glauben, dass das alles in einem einzigen Jahr gewesen sein soll. Also, nein, nach Plan ist wie immer nichts verlaufen, aber dafür genau so, wie es sein hat müssen.

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Erfolgsgeheimnis: All it takes is one decision, a lot of guts, a little vision.
Manchmal muss man Sachen einfach machen. Ohne großartig zu überlegen. Aber ganz allein gehts nicht im Leben, soll es auch nicht gehen müssen, denn no man is an island. So viele coole Typen gibts in meinem Leben und sie unterstützen, inspirieren und ermutigen mich ohne Unterlass bei so vielen Dingen und mehr oder weniger wahnwitzigen Ideen in meinem Leben und tragen mich insgesamt mit solch bezaubernder Fassung, dass mir fast die Worte fehlen. Da dies aber physikalisch nicht möglich scheint, kommen trotzdem ein paar Worte zum Einsatz. Danke an die Family. Und die Bacon-Süchtigen, die Ironic-Versteher, die Rosa-Cabrio-Lenker, all die Brains zu meinem Pinky, die Sarkasmus-Origamisten, die Alexander Supertramps, die Löwenbabies, die Gspritzter-Trinker, die Harry-Potter-Marathonschauer, die Sacher-Übernachter. Danke an die Liebevollen, die Klartextreder, die Hippies und all diese ganzen anderen Wahnsinnigen, die mich immer wieder freiwillig und mit offenen Armen in ihren Häusern und Herzen empfangen.

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Gute Vorsätze für 2015: Gfrei di, dass du do sein dearfst.
Eigentlich der selbe wie letztes Jahr. Damit fängt es einfach einmal an. Wer in der Früh aufsteht und da schon alles scheiße findet, der wird wohl unweigerlich in ein Häuferl steigen. 2014 war auch bei mir nicht immer nur Sonnenschein und Regenbogenponies, obwohl ich im Nachhinein immer alles super finde. Aber wie sagt schon Pumbaa: „You have to put your behind in your past!“

Und: Wherever you go, go with all your heart.
Das bezieht sich auf alles im Leben. Die Halbherzigkeiten auf ein verschwindendes Minimum beschränken, aber dafür die kleinen Dinge im Leben feiern, als hätte man gerade entgegen jeder Vernunft, Logik und Prognose die Mathematura bestanden. Da hätten wir zum Beispiel schon etwas, das ich aus ganzem Herzen gut feiern kann!

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Also, meine Kontinente, ein wunderbares 2015 Euch allen!

Herzlicher Dank den Stones, Placebo, Skero und Dan, deren Weisheiten in diesem Blogpost und im ganzen Leben Verwendung finden.

4 Gedanken zu „Was ich 2014 so gemacht hab!

  1. Pingback: Oh, the Things I Did in 2014! | der panierte passierschein

  2. Peter

    Hallo Kathi ! Habe mir heute einmal alle deine Eintragungen durchgelesen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Wünsche dir eine wundervolle Zeit. Alles Liebe auch von Onkel Peter.
    Tante Maria

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